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DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
gemeinnützige Gesellschaft mbH
Am Weiberfastnachtmorgen, am 04. März 2011, war Katrin Schön um 11:11 Uhr nicht auf dem Alter Markt in Köln. Sie verteilte keine „Bützje und Kamelle“, vielmehr schenkte sie einer leukämiekranken Amerikanerin Chance auf Leben.
Als Katrin Schön der Spendetermin von der DKMS mitgeteilt wurde, stand für sie fest – auch wenn Karneval ist, sie wird spenden. Schon mit 18 Jahren ließ sich die 36-jährige Projektleiterin bei einer öffentlichen Registrierungsaktion in die DKMS aufnehmen. 18 weitere Jahre dauerte es, bis sie tatsächlich gebraucht wurde. "Einmal auf die jecke Zeit zu verzichten war ein Klacks, verglichen mit der neuen Chance auf Leben für einen anderen Menschen", sagt sie.
Ein Jahr später, kurz vor Karneval 2012, war Katrin Schön erneut für die DKMS aktiv. So stand sie vergangene Woche bei eine Scheckübergabe an die DKMS vom Kerpener Unternehmen "Will in die Sonne" Rede und Antwort zu ihrer Spende. Ricardo Bauer, Geschäftsführer des Urlaubsportals, ist seit einem halben Jahr registriert. Er und sein Vater, mit dem er das Unternehmen führt, möchten aber mehr tun und entschieden sich, die gemeinnützige Organisation mit 1.000 Euro zu unterstützen. Mit der Summe kann die DKMS 20 neue Spender aufnehmen, die für Patienten weltweit Hoffnung auf Heilung bedeuten, so wie Katrin Schön für eine 59-jährige Amerikanerin.
Knapp 3.000 Menschen strömten trotz eisiger Kälte am 12. Januar 2012 in die Siegbacher Schulturnhalle neben dem Bürgerhaus, um dem an Leukämie erkrankten zweijährigen Josha Haferkamp aus dem Ortsteil Oberndorf und anderen Patienten zu helfen. Schon eine halbe Stunde vor Einlass bildeten sich lange Warteschlangen. Eine Stunde nach Einlass ließen sich bereits 600 potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen. Über 250 ehrenamtliche Helfer wickelten den Ansturm professionell ab: Sie übernahmen die Datenaufnahme, gaben Auskunft, nahmen Blut ab, halfen bei der Parkplatzsuche.
Die relativ entspannte Parkplatzsituation war auch dem Einsatz von Bürgermeister Berndt Happel zu verdanken. Als dieser den enormen Andrang realisierte, organisierte er ohne zu zögern spontan zwei weitere Shuttlebusse. So waren drei Busse permanent unterwegs, um die Spendenwilligen an den umliegenden Parkplätzen einzusammeln, zur Aktion und wieder zurück zu bringen.
Initiiert wurde die Aktion von den Siegbacher Bürgerinnen Kerstin Sommer, Silvia Wüstenhöfer und Conny Schmidt, die überwältigt waren von der großen Resonanz der Bevölkerung: "Hier ziehen wirklich alle an einem Strang und das ist einfach umwerfend!". Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Im Bürgerhaus erwartete die Besucher ein üppiges Buffett. Metzger, Partyservice und Getränkelieferanten hatten rund 2.000 Mittagessen gesponsort und die Landfrauen hatten unzählige leckere Kuchen gebacken. Die heißen Pommes aus der kleinen Bude draußen vor der Tür waren so begehrt, dass sie viel zu früh ausverkauft waren. Erneut stellte der Schirmherr der Aktion, Bürgermeister Happel, sein Improvisationstalent unter Beweis und organisierte blitzschnell dreßig Kilogramm Pommesnachschub aus dem übernächsten Dorf.
Mit hochwertigen Preisen lockte eine Tombola zugunsten der Aktion und so manch ein Erwachsener staunte nicht schlecht über die Freude der Kinder, die sich trotz Eiseskälte und kalter Finger um eine Fahrt auf dem eigens für die Aktion organisierten Karussell rissen. Der Erlös der vielen Fahrten kam ebenfalls der Aktion zu gute. Dass jeder Euro zählt musste man in Siegbach kaum jemandem erklären, die Geldspendenbereitschaft war generell groß. Auch der Verein „Menschen für Kinder“ (Braunfels) spendete 1.000 Euro. Wenige Minuten später überreichte der Gladenbacher Klaus Reschny den Initiatorinnen weitere 1.000 Euro aus der Stiftung seines Vaters. Nele Schäfer, Schülerin der Mittelpunktschule Hartenrod, überreicht 800 Euro aus einer Schulsammlung. Am Ende des Tages war die beeindruckende Spendensumme von rund 30.770 Euro zusammen gekommen. Jetzt drücken alle die Daumen, dass bald der passende Spender für Josha gefunden wird.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.beten-fuer-josha.blog.com.
Am vergangenen Wochenende haben sich auf Registrierungsaktionen in Dresden, Siegbach und Königswinter insgesamt 6.502 neue potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lassen. Dabei kamen rund 53.682 Euro an Geldspenden zusammen.
In Dresden auf der Registrierungsaktion "Hilfe für Emilio und andere" waren über 2.200 Personen berührt vom Schicksal des kleinen Patienten und haben sich als potenzielle Lebensretter registriert.
Freunde und Familie des kleinen Josha haben gemeinsam mit der DKMS in Siegbach Anwohner aufgerufen, sich als potenzielle Stammzellspender zu registrieren. Dem Aufruf folgten 2.801 Personen, die bereit sind, durch eine Stammzellspende einem Patienten eine neue Chance auf Leben zu schenken.
Im Rahmen der Registrierungsaktionen "Hilfe für Monika und andere" in Königswinter haben sich 1.274 Personen als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lassen.
Die DKMS bedankt sich bei allen neu aufgenommenen Spendern und Helfern vor Ort für ihre uneigennützige Hilfe. Hoffentlich kann schon bald einer von ihnen eine neue Chance auf Leben schenken. Jeder Einzelne zählt!
Der 52-jährige Krankenpfleger Heinrich Schrand aus Oldenburg sagte prompt zu, als die DKMS ihn als potenziellen Kandidaten für die 1000. Sendung von "Wer wird Millionär" anfragte. Die Sendung vom 03. Februar stand nämlich unter dem Motto „Helden des Alltags“ und gab Menschen, die sich sonst immer für andere einsetzen die Möglichkeit, einmal etwas für sich zu tun. Insgesamt erhielten vier Kandidaten, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig sind, die Chance eine Million Euro zu gewinnen.
Die Besonderheiten der Jubiläumsshow: Es gab insgesamt fünf Joker, jeder Kandidat kam zum Zuge und Günther Jauch stellte zum Schluss einem der vier Kandidaten die Millionenfrage. Der fünfte Joker war prominent besetzt und bestand neben "Wer wird Millionär?"-Gewinner Ralf Schnoor aus Barbara Schöneberger und Oliver Pocher, der sich nun übrigens als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lassen möchte. Heinrich Schrand freut sich sehr, dass er so weit gekommen ist und möchte einen Teil des Geldes der DKMS spenden. „Schließlich gibt es im Kampf gegen Leukämie noch viel zu tun. Jede Registrierung kostet 50 Euro“, sagt er.
Der zweifache Vater und Großvater hatte einen leukämiekranken Neffen, der leider verstorben ist. Dennoch war für ihn und seine Familie klar weiterzumachen und so vielleicht anderen Patienten helfen zu können. Der Gesundheits- und Krankenpfleger in der Abteilung für Anästhesiepflege sowie Vorsitzender der Mitarbeitervertretung ist maßgeblich an der Gründung der „Ständigen Einrichtung“ der DKMS im Pius-Hospital in Oldenburg beteiligt. Interessierte können sich hier nach vorheriger Anmeldung als potenzielle Spender in die DKMS aufnehmen lassen. Schrand versorgt jeden dabei mit Kaffee.
Darüber hinaus referiert der Krankenpfleger ehrenamtlich an Schulen über die Unterstützungsmöglichkeiten für die DKMS und die Einfachheit der Stammzellspende. Außerdem veranstaltet er Registrierungsaktionen und sammelt Geld. So hat er schon über 1.400 Spender aufgenommen, von denen bis heute bereits 28 tatsächlich spenden und Leukämiepatienten weltweit eine Chance auf Leben schenken konnten. Darunter auch eine Kollegin von ihm.
Am vergangenen Wochenende haben sich auf zwei Registrierungsaktionen in Burscheid und Dillenburg insgesamt 2.508 neue potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lassen. Vor Ort wurden zudem insgesamt 17.200 Euro gespendet. Denn jede Registrierung kostet die DKMS 50 Euro, die wir aus Spendengeldern aufbringen müssen.
In Burscheid auf der Registrierungsaktion "Hilfe für Beatrix und andere" waren 240 Personen berührt vom Schicksal der 52-jährigen Beatrix Mettlach-Plutte und haben sich als potenzielle Lebensretter registriert. Zusätzlich kamen 2.200 Euro an Geldspenden zusammen.
In Dillenburg hatten Freunde und Familie des 43-jährigen Ekrem Konuk, der 27-jährigen Canan Güc und der 8-jährigen Kübra Dogan gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion organisiert. Dort ließen sich 2.268 neue potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen. Aufgrund der großen Hilfsbereitschaft häufte sich auch eine großzügige Spendensumme an: Die Dillenburger spendeten insgesamt 15.000 Euro.
Die DKMS bedankt sich bei allen neu aufgenommenen Spendern und Helfern vor Ort für ihre uneigennützige Hilfe. Hoffentlich kann schon bald einer von ihnen eine neue Chance auf Leben schenken. Jeder Einzelne zählt!
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